Warum ist die Datenklassifizierung für den Datenschutz so wichtig und wie können Unternehmen Daten klassifizieren? Ein Experte gibt Tipps.
Damit Sie Ihre Daten richtig schützen können, müssen Sie wissen, welche davon besonders sensibel sind. Warum es so wichtig ist, dass weniger wichtige Daten nicht auf denselben Servern, wie geschäftskritische Daten liegen, zeigen aktuelle Statistiken des Center for Internet Security (CIS) aus den letzten zwei Jahren. Demnach hätten Cyberkriminelle insbesondere bei gleichem Ablageort vergleichsweise großen Erfolg mit spektakulären Datenschutzverletzungen gehabt. Mittelstand Heute hat mit einem IT-Security-Experten darüber gesprochen, wie Unternehmen ihre Daten klassifizieren können und was es dabei zu beachten gilt.
IT-Security-Experte Elmar Török vom Business-IT-Dienstleister All for One Group fasst die wesentlichen Gründe für eine Datenklassifizierung in Unternehmen zusammen und gibt Tipps, auf was sich Unternehmen dabei konzentrieren sollten:
Wie können Unternehmen eine Datenklassifizierung einführen und welche Vorbereitungen sollten Datenverantwortliche dafür treffen? Auch hierzu spricht Elmar Török drei zentrale Empfehlungen aus:
Identifizieren Sie Ihre Daten über eine Ist-Analyse. Ohne ein intelligentes Software Tool, das diese Analyse für Sie übernimmt, ist ein Überblick über Ihre gesamte Datenaufteilung in der Regel nahezu unmöglich. Solche intelligenten Lösungen können Daten automatisch anhand von Regeln in die richtigen Datenkategorien einordnen, entscheiden anhand von Compliance-Vorgaben und Machine Learning, welche Dateien besonderen Schutz bedürfen und geben entsprechende Empfehlungen ab. Ein Beispiel für solch ein Tool ist die Microsoft Purview Information Protection. Eine kurze Erklärung zur Lösung von Microsoft sowie Hinweise zu weiteren Informationen finden Sie an dieser Stelle: